Wer sich heute "normal" ernährt, isst in der Regel zu viel, zu oft, zu spät am Abend, zu viel tierisches Eiweiß, zu viel Säureüberschüssiges. Dies führt früher oder später zur Gewebeübersäuerung und damit beginnt die Entwicklung chronischer Krankheiten.
Lassen Sie es nicht so weit kommen, gönnen Sie sich ab und zu eine kleine Verschnaufpause von der Zivilisationskost durch Fasten.

Fasten ist eines der ältesten Naturheilverfahren, das auch heute, aller Apparatemedizin zum Trotz, nichts an seiner Wirksamkeit eingebüßt hat. Darüberhinaus ist es die preisgünstigste Art, gesund zu bleiben bzw. gesund zu werden.
Nur, was nützt es, wenn wir ein oder zweimal im Jahr eine Woche lang fasten und dann wieder in die alten Essgewohnheiten zurückfallen? Im Grunde genommen stresst dies unseren Körper mehr, als es ihm nützt. Fasten macht dann Sinn, wenn wir es zum Einstieg in eine gesundheitsfördernde Lebensweise benutzen. Dies fällt leichter, wenn die Fastenkur angenehm ist.

Basenfasten ist eine solche angenehme Form des Fastens. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Heilkostkur, denn es dürfen bestimmte (basische) Lebensmittel gegessen werden. Aber warum ist gerade basische Kost so wichtig?

Alles was wir essen, wird in unserem Stoffwechsel sauer oder basisch verarbeitet. Wir sprechen vom Säure-Basen Haushalt, der sich in einem Gleichgewicht befindet, wenn wir gesund sind. Um ein solches Gleichgewicht zu erhalten, sollte unsere Nahrung nur 20 - 30% Säurebildner enthalten.
Leider sind all die leckeren Dinge, die wir gewöhnlich verzehren, Säurebildner: Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Weißmehlprodukte, Zucker, Kaffee usw.

In einer kleinen Gruppe von max. 10 Teilnehmern begleite ich zwei mal im Jahr (April und Oktober) diese besondere Form des Fastens. Basenfasten ist besonders sanft und kann auch von Menschen, für die das Fasten aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht geeignet ist, praktiziert werden. Auch für geschwächte und schwerkranke Menschen ist es geeignet, die Gesamtkonstitution des Körpers zu stärken.