Anders als übliche quantitative Blutuntersuchungen, die sich auf die Menge im Blut enthaltenen Stoffe beziehen, ist dieser Bluttest auf eine qualitative Analyse des Blutes ausgerichtet.
Entsprechend dem Erscheinungsbild von fünf bis sechs Blutstropfen aus der Fingerbeere, können Krankheiten in ihren Vorstadien erkannt werden, da bestimmte morphologische Veränderungen des Blutes Indikatoren für spezifische Belastungen des Stoffwechsels durch toxische Substanzen, sowohl endogener, als auch exogener Natur sind.

Die Beschaffenheit der Blutstruktur, die auf dem Gerinnungsvermögen des Blutes basiert, ermöglicht somit Erkenntnisse darüber, welche pathologischen Situationen vorhanden sind, welche Organe besonders belastet sind und wie es um das Blutmilieu bestellt ist.
Zeigt das Blut ein homogenes Fibrinnetz, ist der Patient nicht gefährdet. Treten jedoch spezifisch morphologische Veränderungen auf, können diese bereits Jahre im voraus auf entstehende Krankheiten hinweisen, noch bevor diese mit den üblichen klinischen Methoden diagnostiziert werden können.